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Abschlussberichte zum Skilager: „...und wir reiten in die Sonne!“

15.01.24 - 15:30 Uhr. Der Schnee peitscht an die Scheiben unserer Busse, die letzte Reihe singt passend zur vergangenen Woche lauthals „Vamos a la playa“. Mit tausenden neuen Eindrücken im Kopf befinden wir uns auf dem Rückweg nach Dresden. Da jedes Team so viel erlebt hat, wollen wir sie alle zu Wort kommen lassen. Die Kurzberichte der einzelnen Skigruppen sind entweder aus Sicht der Schülerinnen und Schüler oder der Skilehrerinnen und -lehrer verfasst. Eine gute Gelegenheit das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen und zusätzlich einen Blick in die Erlebnisse der anderen Gruppen zu werfen. Viel Spaß!

 

Die Skiigel:

„Oh, ist das hoch! Man wird der Ski schnell… nein, schon wieder verlenkt!“

Und erneut heißt es: Lift hoch - Bahn runter! Mit jedem Durchlauf werden wir sicherer. „Hey, diese Linkskurve war schon deutlich besser, als im letzten Durchgang. Beim nächsten Mal klappt auch der Schwung nach rechts!“. Mittelwelle sind wir die Königinnen des Starthangs. Frau Graba und Frau Wolf-Weichelt haben uns die Techniken gezeigt, uns unsere Ski zurückgebracht, wenn wir doch einmal den Schnee küssten. Doch jeden Tag machten wir Fortschritte, wurden motiviert und motivierten uns selbst. Viel fehlt nicht mehr, bald ist es soweit - unser durch die Skibrille anvisiertes Ziel: Die große Skirunde.

Das Ziel vor den Augen, können wir unser Glück kaum glauben. Wir haben es geschafft!

Die große Skirunde kann nun gekreuzt werden. Uns zittern die Knie, wir klatschen ab, wir haben die Piste gestanden. Unsere Lehrerinnen sind mindestens genauso stolz wie wir. Das kann uns keiner mehr nehmen!

 

Die Megamarinies:

Am Freitag ging es in Form von Pirouetten, Rückwärtsfahren und Kurzschwung das allererste Mal auf Snowblades die Piste runter und im Funpark die Kicker rauf!

Um die neuerlernten Techniken dann wieder anzuwenden, haben wir den Anfängergruppen legendär unter die Arme gegriffen und neben ein bis zwei „Erste Hilfe Aktionen“ und Weltrekorden auf der Slalomstrecke, wo Lindsay Vonn nicht mithalten könnte, den Tag im Supermarkt ausklingeln lassen.

Der letzte Kaiserwettertag wurde teils von uns Schülerinnen und Schüler geleitet, um alle möglichen Pistenkilometerrekorde, die dieses Skigebiet je gesehen hat, zu brechen. Dabei waren Tim und Louis stets bemüht sich an uns dran zu halten. Note 3 für die beiden.

 

Die Kung-Fu-Pandas:

In der zweiten Hälfte der Woche mischten sich die Schiigel unter uns. Fortan bildeten wir 2er-Teams und so fand jeder ganz schnell sein Pendant, um auf ähnlichem Leistungslevel die Fähigkeiten gezielt zu optimieren. Ob in flacheren Abschnitten oder auf steileren Hängen: Überall schwitzten unsere Tandems und trieben sich zu Höchstleistungen an. Paralleler Grundschwung, schnelles Bremsen und Reaktionsfähigkeit. Wir setzen Ziele, üben, lernen und erreichen sie. Die schweißtreibenden Abfahrten lassen unsere Bäuche knurren. Getreu dem Motto „Sei kein Depp, geh gleich zum Sepp“ kehren wir zum Mittag auf der Geisl-Hochalm ein. Die Pommes hatten wir nötig. Jetzt geht‘s aber weiter zur langen Abfahrt. Unser selbst gestecktes Ziel liegt aber noch vor uns: Die rote Piste!

Skibrille runter, Skistöcke fest umklammert, ohne Angst und voller Adrenalin geht es los. Schwung nach links, Schwung nach rechts. Jetzt das Gelernte richtig anwenden und nur nicht die Kontrolle verlieren. Bevor wir uns wirklich Gedanken machen konnten, haben wir die Piste gemeistert. Was für ein Meilenstein!

Unglaublich, dass wir erst vor 5 Tagen gelernt hatten unsere Ski anzuschnallen und jetzt parallel und sicher die Berge ins Tal schwangen.

 

Die Schnachel:

Freitag: „Ein Fun Park für die Freiheit auf Skiern“

Der Freitag begann mit der Aufregung eines bevorstehenden Tages im Fun Park. Das Adrenalin pulsierte in unseren Adern, als wir uns darauf freuten, die besten Zeiten im Slalom zu erreichen. Die Pisten waren unser Spielfeld und mit jeder Kurve spürten wir eine super Verbesserung im parallelen Skifahren.

Samstag: „Abenteuer Talabfahrt“

Am Samstag wagten wir uns an die komplette Talabfahrt – ein Abenteuer, das uns durch die atemberaubenden Landschaften führte. Doch es war nicht nur die beeindruckende Abfahrt, die diesen Tag unvergesslich machte. Wir teilten unser Wissen, lehrten einander und lernten voneinander. Die Pisten wurden zu Klassenzimmern und wir zu Lehrern und Schülern zugleich.

Sonntag: „Ein Tag mit den Schnacheln und dem Streben nach Pistenkilometern“

Der Sonntag verband sich nahtlos mit den Schnacheln, einem Tag, an dem wir nicht nur die Pisten bezwangen, sondern auch unser Wissen vertieften. Lehren und Anweisen lag buchstäblich in unserer Hand. Wir schrubbten das Gelernte auf möglichst vielen Pistenkilometern, jeder Hang wurde zu einer Herausforderung und zu einem Spiegel unserer individuellen Fortschritte.

Dieses Wochenende im Schnee war nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine Reise des Lernens und Lehrens. Von den funkelnden Slalomstrecken über die majestätischen Talabfahrten bis hin zu den lehrreichen Stunden mit den Schnacheln – wir haben nicht nur Skispuren, sondern auch Spuren des Wissens und der Gemeinschaft hinterlassen.

 

Die Rentiere:

„Achtung Wildwechsel!“

Seit dem dritten Skitag mussten sich auch die Skifahrer auf den roten Pisten in Acht nehmen. Mit furiosem Parallelschwung und kräftigem Stockeinsatz machten die Rentiere inzwischen das gesamte Skigebiet unsicher.

Das höhere Tempo und die steileren Pisten fordern der Gruppe zwar einiges ab, aber wir schlagen uns extrem gut, meint der Skilehrer. Unsere einzige Verletze wird derweil hingebungsvoll von Krankenschwester Kühne in der Unterkunft betreut.

Am 4. Tag schließen wir uns mit den Profis der geisterkranken Stachel zusammen. Gemeinsam probieren wir unsere erlernten Techniken aus und schaffen es sogar dem Skilehrer davonzufahren. Selbst ungewollte Flugeinlagen über den Pistenrand bringen uns nicht davon ab fleißig Kilometer zu sammeln.

Nach den 5 Skitagen können wir alle mit lehrbuchreifem Stockeinsatz, Hochentlastung und paralleler Skiführung sicher auf blauen und roten Pisten fahren. Am Ende geht sogar der Wunsch von Rentier Paul in Erfüllung und es wird einfach mal die Piste „runtergeballert“.

 

Die Eiskalten Pandas:

Nachdem am Vormittag des ersten Skitages der Schwerpunkt auf der Skigewöhnung lag, fuhren die Eiskalten Pandas bereits am Nachmittag erste Kurven im Schneepflug. Ein Upgrade gab es am zweiten Tag. Statt der Anfängerpiste im Tal, fuhr die Gruppe zusammen mit den anderen mit der Gondelbahn hinauf Richtung Wildkogel und genoss die atemberaubende Winterlandschaft. Nach einer gemeinsamen Erwärmung mit den Rentieren wurde die lange, aber flache Piste zur Geislalm in Angriff genommen, wo eine Suppe zum Mittagessen auf alle Skigruppen wartete. Der Schwerpunkt des zweiten Tages lag auf dem langsamen und sicheren Kurvenfahren, wobei es einigen der Schüler*innen bereits zu diesem Zeitpunkt gelang, Kurven in paralleler Skiführung zu fahren, also quasi wie die Profis.

Noch am gleichen Tag fuhren die Eiskalten Pandas das erste Mal Sessellift, was mit ein wenig Aufregung verbunden war, aber von allen ohne Ski -oder Stockverlust gemeistert wurde. An den darauffolgenden drei Tagen wurden verschiedene Übungen mit den Schwerpunkten parallele Skiführung, Hoch-Tief-Entlastung, Oberkörperausrichtung sowie nicht zuletzt Stockeinsatz gemeistert.

Die Mittagspausen genossen die Pandas jeden Tag bei strahlendem Sonnenschein im Liegestuhl oder zum Aufwärmen in der Hütte. Ein Highlight des vorletzten Tages war das Zusammenfahren mit den Skiigeln.

Am letzten Tag begleitete Herr Bluhm die eiskalten Pandas und alle gaben sich Mühe ihm ihre schönste Technik zu präsentieren. Herr Bluhm zeigte sich beeindruckt, so sehr hatte sich das Fahrkönnen der Pandas in den letzten Tagen verbessert. Neben blauen Pisten, wurden nun auch die steileren roten Pisten sicher befahren.

Nach einem gemeinsamen Gipfeltreffen inkl. Gruppenfoto mit den anderen Skigruppen endete der letzte Skitag schließlich mit der roten Talabfahrt für fast alle der Pandas.

Skilehrerin Linda ist stolz auf euch! Jetzt müssen nur noch die Eltern für's Skifahren begeistert werden ;)

 

Die Geisterkranken Stachel:

Kaiserlich war nicht nur das Wetter, sondern auch unsere Fähigkeiten auf Piste. Im Endorphinenrausch bewegten wir uns zwischen Nationalmannschaft und Funpark. Gemeinsam versuchten wir uns am Carven, Rückwärts- und einbeinigen Fahren. Die Scharfen Stacheln -unsere Helmüberzieher - verzauberten nicht nur die Augen fremder Skifahrer, sondern auch die der eigenen Freundinnen und Freunde, als wir uns zusammen mit den Anfängern durch das Gelände bewegten. Dabei navigierten wir die Rentiergruppe sicher durch das uns mittlerweile bestens bekannte Skigebiet. Beide Gruppen profitierten vom gemeinsamen Lernen und Lehren. Fortschritt und Spaß entwickelten sich gleichermaßen, während die Schülerinnen und Schüler die Skikanten in den gepuderten Schnee drückten. Ohne Rast und Ruh zogen wir die letzten Tage unsere Signaturen in den Schnee von Bramberg. Die mittlerweile angerissenen Energievorräte wurden nach einem verkürzten vorletzten Skitag wieder aufgefüllt. Zum Ende der Woche konnten nicht mehr alle Geisterkranken Stachel die Piste unsicher machen, aber der Zusammenhalt blieb dennoch ungebrochen.

 

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